Richtwerte: negativ = Zuzahlung nötig, 0–50 € = knapp (Leerstand kritisch), 50–200 € = gut, über 200 € = starke Cashflow-Immobilie. Ein positiver Cashflow bedeutet: die Immobilie trägt sich komplett aus den Mieteinnahmen.
Häufige Fragen zum Cashflow Rechner
Was ist der monatliche Cashflow bei Immobilien?
Der Cashflow ist die Differenz aus Mieteinnahmen minus allen laufenden Ausgaben (Kreditrate, Verwaltung, Instandhaltung, Leerstand). Positiver Cashflow bedeutet: Die Immobilie trägt sich selbst und wirft Geld ab. Negativer Cashflow erfordert monatliche Zuzahlung.
Wann ist negativer Cashflow trotzdem sinnvoll?
Negativer Cashflow kann steuerlich vorteilhaft sein (Verlustvortrag, AfA-Abschreibung) und ist in Toplagen mit starker Wertsteigerungsthese vertretbar. Er erhöht aber das Risiko bei Leerstand oder Zinserhöhung — immer ausreichend Liquiditätspuffer einplanen.
Was sind typische Verwaltungs- und Instandhaltungskosten?
Verwaltung: Ca. 20–40 €/Monat oder 5–10 % der Nettokaltmiete. Instandhaltung: Richtwert 1–1,50 €/m²/Monat. Altbau eher 2 €/m², Neubau 0,50–1 €/m². Immer eine Rücklage bilden — Reparaturen kommen immer.
Wie beeinflusst die Finanzierungsrate den Cashflow?
Die monatliche Kreditrate ist oft der größte Kostenfaktor. Niedrigere Zinsen oder mehr Eigenkapital verbessern den Cashflow direkt. Faustregel: 10.000 € mehr Eigenkapital spart ca. 40–50 €/Monat Rate. Nutze den Finanzierungsrechner für genaue Werte.
Gehört die Tilgung zum Cashflow-Aufwand?
Ja. Die volle Annuitätsrate (Zins + Tilgung) fließt als Ausgabe in den Cashflow ein. Tilgung ist kein Verlust — du baust Eigenkapital auf — aber als monatliche Ausgabe mindert sie den verfügbaren Cashflow und muss aus der Miete gedeckt werden.