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Kaufnebenkosten berechnen: Was kommt auf mich zu?
Beim Immobilienkauf entstehen neben dem Kaufpreis Kaufnebenkosten von typischerweise 7–14 %. Diese müssen aus Eigenkapital bezahlt werden — Banken finanzieren in der Regel nur den Kaufpreis.
Die drei Hauptposten: Grunderwerbsteuer (3,5–6,5 % je Bundesland), Notar + Grundbuch (ca. 1,5–2 %), Maklerprovision (0–3,57 % Käuferanteil). Unser Rechner berücksichtigt automatisch den korrekten Grunderwerbsteuersatz für dein Bundesland.
Häufige Fragen zum Kaufnebenkosten Rechner
Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Deutschland?
Je nach Bundesland und Makler betragen die Kaufnebenkosten 7–14 % des Kaufpreises. Bayern ohne Makler: ca. 5 % (GrESt 3,5 % + Notar 1,5 %). NRW mit Makler: ca. 11–12 % (GrESt 6,5 % + Makler 3,57 % + Notar 1,5 %).
Was gehört zu den Kaufnebenkosten?
1. Grunderwerbsteuer (3,5–6,5 % je nach Bundesland) — die größte Position. 2. Notar- und Grundbuchkosten (ca. 1,5–2 %) — gesetzlich festgelegt. 3. Maklerprovision (0–3,57 % Käuferanteil) — seit 2020 gilt Halbierungsgebot bei Privatimmobilien.
Können Kaufnebenkosten über die Bank finanziert werden?
In der Regel nein. Banken finanzieren maximal den Kaufpreis (Beleihungswert). Die Kaufnebenkosten müssen aus Eigenkapital bezahlt werden. Bei 300.000 € Kaufpreis bedeutet das 21.000–42.000 € Eigenkapitalbedarf allein für Nebenkosten.
Wann fällt keine Grunderwerbsteuer an?
Ausnahmen: Erwerb vom Ehepartner, von Eltern oder Kindern (gerader Linie), Erbschaften und Schenkungen. Bei normalen Kaufverträgen zwischen Fremden fällt immer Grunderwerbsteuer an — unabhängig vom Preis.
Was kostet ein Notar beim Immobilienkauf?
Notarkosten sind gesetzlich in der Kostenordnung festgelegt — nicht verhandelbar. Bei 300.000 € Kaufpreis: ca. 1.500–2.000 € Notar + ca. 1.000–1.500 € Grundbuch, zusammen ca. 1,5–2 % des Kaufpreises.