Der Kaufpreisfaktor in Frankfurt am Main (auch Vervielfältiger genannt) liegt aktuell bei etwa dem 26-36-fachen der Jahreskaltmiete. Das entspricht einer Bruttomietrendite von 2,9-3,7 %. Frankfurt ist Deutschlands Finanzmetropole mit stabiler Mietnachfrage. Wer hier kauft, kalkuliert mit dem Kaufpreisfaktor als schnellem Marktindikator — der Rechner unten zeigt den Wert sofort.

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Kaufpreisfaktor Frankfurt am Main: Aktuelle Richtwerte

LageKaufpreis/m²Kaltmiete/m²KPF (Brutto)Rendite (Brutto)
Toplageab 10800 €24 €39–44×unter 2,9 %
Gute Lage9.000 €21 €36×2,9 %
Mittlere LageØ 5.800-9.000 €Ø 17-21 €/m²26–36×2,9–3,7 %
Einfache Lageunter 5.800 €17 €/m²unter 26×über 3,7 %

Quelle: Marktdaten 2024/2025. Kaufpreis bezieht sich auf Eigentumswohnungen (ETW), ohne Kaufnebenkosten.

Was sagt der Kaufpreisfaktor über den Markt Frankfurt am Main?

Der Kaufpreisfaktor ist der Kehrwert der Mietrendite: KPF = Kaufpreis ÷ Jahresnettokaltmiete. Ein Kaufpreisfaktor von 26 entspricht damit einer Rendite von 3.8 % — 36 entspricht 2.8 %. Für Frankfurt am Main gilt als Marktrichtwert:

  • KPF unter 26: Günstig — prüfe Lage, Substanz und Mietentwicklung genau
  • KPF 26–36: Marktüblich für Frankfurt am Main — solide Renditeerwartung
  • KPF über 36: Teuer — nur mit starker Wertsteigerungsthese vertretbar

Kaufpreisfaktor vs. Nettomietrendite: Rechenbeispiel Frankfurt am Main

Beispiel: 3-Zimmer-Wohnung, 75 m², gute Lage in Frankfurt am Main

  • Kaufpreis: 9.000 €/m² × 75 m² = 675,000 €
  • Kaltmiete: 21 €/m² × 75 m² = 1575 €/Monat
  • Jahreskaltmiete: 18,900 €
  • Kaufpreisfaktor: 35×
  • Bruttomietrendite: 2.8 %
  • Nettomietrendite (ca. −25 % Kosten): ca. 2.1 %

Für eine vollständige Kalkulation inkl. Kaufnebenkosten, Hausgeld und Finanzierungsrate: Mietrendite-Rechner nutzen.

Kaufpreisfaktor Frankfurt am Main: Stadtteile im Vergleich

Der Kaufpreisfaktor variiert innerhalb von Frankfurt am Main stark je nach Stadtteil. Zentrale und gut erschlossene Lagen haben deutlich höhere Kaufpreisfaktoren als Randgebiete. Als Investor gilt: Kaufpreisfaktor allein entscheidet nicht — Leerstandsrisiko, Mieterstruktur und Infrastruktur sind genauso wichtig. Weitere Stadtanalyse: Immobilien-Rendite Frankfurt am Main.

FAQ: Kaufpreisfaktor Frankfurt am Main

Wie berechnet man den Kaufpreisfaktor?

Kaufpreisfaktor = Kaufpreis (netto, ohne Nebenkosten) ÷ Jahreskaltmiete. Beispiel: 300.000 € Kaufpreis, 1.000 € Monatsmiete = 12.000 € Jahreskaltmiete → KPF = 25. Unser Kaufpreisfaktor-Rechner berechnet alles automatisch.

Was ist ein guter Kaufpreisfaktor in Frankfurt am Main?

In Frankfurt am Main gilt ein KPF von 26–29 als rendite-stark, 26–36 als marktüblich. Werte über 36 sind für reine Renditeinvestoren kritisch zu sehen — hier kauft man primär auf Wertsteigerung.

Unterschied Kaufpreisfaktor und Mietrendite?

Beide Kennzahlen sind inverse Darstellungen desselben Sachverhalts: Rendite (%) = 100 ÷ KPF, KPF = 100 ÷ Rendite (%). KPF 20 = 5 % Rendite, KPF 25 = 4 % Rendite, KPF 30 = 3,3 % Rendite. Der KPF ist in der Praxis gebräuchlicher, weil er als Multiplikator intuitiv zeigt, wie viele Jahresmieten der Preis entspricht.