Der Kaufpreisfaktor in Dresden (auch Vervielfältiger genannt) liegt aktuell bei etwa dem 19-27-fachen der Jahreskaltmiete. Das entspricht einer Bruttomietrendite von 3,8-5,2 %. Dresden ist Sachsens Hauptstadt mit starkem Hochschulsektor. Wer hier kauft, kalkuliert mit dem Kaufpreisfaktor als schnellem Marktindikator — der Rechner unten zeigt den Wert sofort.

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Kaufpreisfaktor Dresden: Aktuelle Richtwerte

LageKaufpreis/m²Kaltmiete/m²KPF (Brutto)Rendite (Brutto)
Toplageab 5040 €18 €30–35×unter 3,8 %
Gute Lage4.200 €15 €27×3,8 %
Mittlere LageØ 2.600-4.200 €Ø 12-15 €/m²19–27×3,8–5,2 %
Einfache Lageunter 2.600 €12 €/m²unter 19×über 5,2 %

Quelle: Marktdaten 2024/2025. Kaufpreis bezieht sich auf Eigentumswohnungen (ETW), ohne Kaufnebenkosten.

Was sagt der Kaufpreisfaktor über den Markt Dresden?

Der Kaufpreisfaktor ist der Kehrwert der Mietrendite: KPF = Kaufpreis ÷ Jahresnettokaltmiete. Ein Kaufpreisfaktor von 19 entspricht damit einer Rendite von 5.3 % — 27 entspricht 3.7 %. Für Dresden gilt als Marktrichtwert:

  • KPF unter 19: Günstig — prüfe Lage, Substanz und Mietentwicklung genau
  • KPF 19–27: Marktüblich für Dresden — solide Renditeerwartung
  • KPF über 27: Teuer — nur mit starker Wertsteigerungsthese vertretbar

Kaufpreisfaktor vs. Nettomietrendite: Rechenbeispiel Dresden

Beispiel: 3-Zimmer-Wohnung, 75 m², gute Lage in Dresden

  • Kaufpreis: 4.200 €/m² × 75 m² = 315,000 €
  • Kaltmiete: 15 €/m² × 75 m² = 1125 €/Monat
  • Jahreskaltmiete: 13,500 €
  • Kaufpreisfaktor: 23×
  • Bruttomietrendite: 4.3 %
  • Nettomietrendite (ca. −25 % Kosten): ca. 3.2 %

Für eine vollständige Kalkulation inkl. Kaufnebenkosten, Hausgeld und Finanzierungsrate: Mietrendite-Rechner nutzen.

Kaufpreisfaktor Dresden: Stadtteile im Vergleich

Der Kaufpreisfaktor variiert innerhalb von Dresden stark je nach Stadtteil. Zentrale und gut erschlossene Lagen haben deutlich höhere Kaufpreisfaktoren als Randgebiete. Als Investor gilt: Kaufpreisfaktor allein entscheidet nicht — Leerstandsrisiko, Mieterstruktur und Infrastruktur sind genauso wichtig. Weitere Stadtanalyse: Immobilien-Rendite Dresden.

FAQ: Kaufpreisfaktor Dresden

Wie berechnet man den Kaufpreisfaktor?

Kaufpreisfaktor = Kaufpreis (netto, ohne Nebenkosten) ÷ Jahreskaltmiete. Beispiel: 300.000 € Kaufpreis, 1.000 € Monatsmiete = 12.000 € Jahreskaltmiete → KPF = 25. Unser Kaufpreisfaktor-Rechner berechnet alles automatisch.

Was ist ein guter Kaufpreisfaktor in Dresden?

In Dresden gilt ein KPF von 19–22 als rendite-stark, 19–27 als marktüblich. Werte über 27 sind für reine Renditeinvestoren kritisch zu sehen — hier kauft man primär auf Wertsteigerung.

Unterschied Kaufpreisfaktor und Mietrendite?

Beide Kennzahlen sind inverse Darstellungen desselben Sachverhalts: Rendite (%) = 100 ÷ KPF, KPF = 100 ÷ Rendite (%). KPF 20 = 5 % Rendite, KPF 25 = 4 % Rendite, KPF 30 = 3,3 % Rendite. Der KPF ist in der Praxis gebräuchlicher, weil er als Multiplikator intuitiv zeigt, wie viele Jahresmieten der Preis entspricht.